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Das Dörthe-Krause-Institut: Krankenpflegeschule am Gemeinschaftskrankenhaus

Qualifizierte Ausbildung, Fortbildung und Weiterbildung in Anthroposophischer Pflege am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke

Seit 1970 steht das Dörthe-Krause-Institut für Kompetenz in Bildungs- und Entwicklungsfragen. Hier werden Pflegende ausgebildet, beraten und begleitet. Weit über 50 Ausbildungskurse haben bei uns inzwischen mit dem Examen abgeschlossen. Aber auch in der Fort- und Weiterbildung sind wir sehr engagiert und bieten eine Vielzahl von Kursen und Seminaren an.

Wollen Sie das Dörthe-Krause-Institut kennenlernen? Dann schauen Sie sich unsere Infovideos an. Hier geht's zur Übersicht.

Unsere Absolventinnen und Absolventen arbeiten in verschiedenen Tätigkeitsfeldern in ganz Deutschland, einige im Ausland. Nicht selten sind sie beteiligt an wichtigen Entwicklungsprojekten in der Pflege. Auf dieser Basis differenzierte sich das Institut in den 90er Jahren zunehmend. Ein erster Erweiterungsschritt wurde durch die Integration der Pflegefortbildung des Gemeinschaftskrankenhauses vollzogen. Später kamen andere Projekte aus den Bereichen Beratung und Forschung hinzu.

Dörthe-Krause-Institut, Gebäude, Außenansicht
Das Dörthe-Krause-Institut liegt direkt neben dem Gemeinschaftskrankenhaus. 

Das didaktische Konzept des Dörthe-Krause-Instituts orientiert sich an den Maximen einer zeitgemäßen Erwachsenenbildung und erfährt umfangreiche Erweiterungen aus der Anthroposophie, die sich sowohl inhaltlich und methodisch, als auch strukturell wiederspiegeln. Unsere Leitorientierung ist Neugier auf soziale und kulturelle Entwicklungen, um uns zielvoll an ihnen zu beteiligen. Insofern stehen wir für eine von Menschen für Menschen gestaltete berufliche Zukunft.

Menschen bedürfen der Freiheit, ihre individuellen Fähigkeiten verwirklichen und die soziale Umwelt gestalten zu können. Strategien und Konzepte werden in Aushandlungsprozessen aller Beteiligten entwickelt und dann in der verbindlichen Anwendung wirksam.

Im Berufsfeld Pflege geht es maßgeblich darum, mit dem kranken, behinderten  oder pflegebedürftigen Menschen neue Bewältigungsmöglichkeiten zu erschließen, die seinem Lebensalter entsprechen und seiner familiären, beruflichen sowie persönlichen Lebenssituation angemessen sind. Pflege ist die Kunst, fundiertes Fachwissen und persönliche Erfahrung in den Dienst individueller Begleitung zu stellen. Sie ist erfolgreich, wo es ihr gelingt, den Bedürfnissen und Interessen, Motiven und Zielen eines pflegebedürftigen Menschen Geltung zu verschaffen.

In den Institutionen des Gesundheitswesens arbeiten Pflegende mit anderen Professionen kooperativ zusammen. Das erfordert neben der fachlichen Qualifikation jedes Einzelnen ein hohes Maß an sozialer Kompetenz und Geistesgegenwart, um situativ richtige und konsensfähige Entscheidungen treffen zu können.

Berufliches Handeln ist ein kontinuierlicher Entwicklungs- und Interaktionsprozess zwischen dem Einzelnen und seiner Institution als lernende Organisation. Wir verstehen unsere Aufgaben in Bildung und Beratung für Auszubildende und für Mitarbeiter*innen in Organisationen als Unterstützungsprozess zur Förderung individueller und institutioneller Fähigkeiten und Strukturen.

Seinen Namen hat das Institut von der Krankenschwester Dörthe Krause, die lange Jahre am Gemeinschaftskrankenhaus gewirkt hat. Bis heute ist das Team ihrem Erbe weiterhin verpflichtet.

Gabriele Weber, Gemeinschaftskrankenhaus, Krankenhaus Herdecke

Institutsleitung
Gabriele Weber
Telefon (02330) 62-3681
E-Mail an Frau Weber
Gerhard-Kienle-Weg 10
58313 Herdecke

Die Pflege ist ein eigenständiger Heilberuf
Pflegenotstand allerorten: Es fehlt an Wertschätzung, es herrscht zu viel Druck und Stress in Kliniken und Heimen und ebenso in der ambulanten Pflege. Wie aber will man Menschen für diesen Beruf gewinnen, wenn man nur schlecht darüber redet? Im Interview mit der Medizin individuell berichten unter anderem Jennifer Kramer, Dozentin am Dörthe-Krause-Institut sowie Gesundheits- und Krankenpflegerschülerinnen Maja Landowne und Clara Fellmer. Hier geht es zum Artikel.