Krannkenpflegerin reicht einer Patientin im Rollstuhl einen Schnabelbecher an. Der Mann der Patientin sitzt daneben und schaut zu.
Ergotherapeutin trainiert motorische, sensorische und kognitive Fähigkeiten mit einem Patienten.
Patienten aus der Logopädie spielen gemeinsam Wortspiel.

Sekretariat der Abteilung für Frührehabilitation

Ulrike Ewerdwalbesloh
Telefon (02330) 62-3425
Telefax (02330) 62-3373
E-Mail an die Abteilung

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Abteilung für Frührehabilitation

Die Abteilung für Frührehabilitation besteht seit 1999 und ist interdisziplinär und fachübergreifend organisiert. Durch die Mitbehandlungsmöglichkeiten des Akutkrankenhauses können hier Patient*innen frühestmöglich im Sinne einer Rehabilitation behandelt werden. Das gilt insbesondere für akute Erkrankungen aus den Bereichen Neurologie, Neurochirurgie und der Inneren Medizin sowie nach einem Aufenthalt auf der Intensivstation und schweren operativen Eingriffen, die zu deutlichen Funktions- und Aktivitätsverlusten der Patient*innen geführt haben. Dazu gehören:

  • Schlaganfälle
  • Hirnblutungen
  • Mehrfachverletzungen nach chirurgischer Erstversorgung
  • schwere Sepsis und längere intensivmedizinische Behandlung
  • Atemprobleme ohne Beatmungspflicht
  • schwere Herzerkrankungen
  • Versorgung von Patient*innen mit Tracheostoma

Wir behandeln ausschließlich Patient*innen, die aufgrund der Krankheit in ihrer Selbständigkeit stark eingeschränkt sind und ihren Alltag – anziehen, waschen, essen usw. – nicht selbst meistern können (Phase B Rehabilitation mit 0-30 Punkten im sog. Bartel-Score).

Die Patient*innen werden von einem rehabilitationsorientierten Pflegeteam, einem interdisziplinären Ärzteteam sowie verschiedenen Therapeut*innen aus dem Bereich der Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Kunsttherapie sowie dem Sozialdienst betreut. Das Rehabilitationsteam formuliert gemeinsam mit dem Patient*innen das Therapieziel und stellt dafür ein individuelles Rehabilitationsprogramm auf.

Die Abteilung für fachübergreifende Frührehabilitation wurde ursprünglich durch die Bundesrepublik Deutschland und das Land Nordrhein-Westfalen als Modellprojekt gefördert, um rehabilitative Ansätze im interventionell orientierten Akutkrankenhaus zu verankern.

Wenn Sie als Angehörige/r den Wunsch haben, dass ein erkranktes Familienmitglied zu uns verlegt wird, sind wir gerne bereit, Sie vorab telefonisch zu beraten. Die Indikation, der Verlegungszeitpunkt und die Transportfähigkeit wird zwischen den Ärzt*innen der beteiligten Kliniken bzw. Abteilungen verabredet.

Aufgrund der Krankenhaushygienebestimmungen sind wir gehalten, Patient*innen aus auswärtigen Intensivstationen zunächst in eine vorbeugende Isolation aufgrund einer möglichen Infektion mit multiresistenten Keimen (z.B. MRSA) zu übernehmen. Deshalb sind wir dankbar, wenn rechtzeitig vor Verlegung ein entsprechendes Screening erfolgt ist. Die Patient*innen können mit liegenden Zugängen wie ZVK, Tracheostoma, PEG, transnasaler Sonde etc. zu uns verlegt werden.