Kinderintensivpflegerin schaut nach einem Frühgeborenen im Inkubator und wird von zwei Krankenpflegeschülern begleitet.
Angehenden Fachärzt*innen bietet das Gemeinschaftkrankenhaus eine verbindliche und strukturierte Weiterbildung im jeweiligen Fachgebiet an.
Patientenbesprechung in der Abteilung für Neurologie.
In Zusammenarbeit mit der Fakultät für Gesundheit der Universität Witten/Herdecke (UWH) bietet das Gemeinschaftskrankenhaus eine Zusatzqualifikation in anthroposophisch erweiterter Medizin an.
Arztvisite in der Abteilung für Neurologie.

Bewerbung

Bitte senden Sie Ihr Motivationsschreiben, Ihren Lebenslauf sowie den gewünschten PJ-Zeitraum per E-Mail an
pj@remove-this.ausbildungsstation.de

Ihr Praktisches Jahr (PJ) in der Inneren Medizin, Neurologie oder Pädiatrie des Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke

Bei einem Praktischen Jahr (PJ) im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke vertiefen Sie Ihr Wissen in zeitgemäßer, konventioneller Medizin. Ergänzend lernen Sie integrative Angebote der Anthroposophischen Medizin kennen.

Unsere Ausbildungsstationen in den Abteilungen

bieten Ihnen die Möglichkeit, unter strukturierter Supervision eigenständig Patient*innen zu behandeln. Diese Stationen sind eng mit dem Integrierten Begleitstudium Anthroposophische Medizin (IBAM) verknüpft und orientieren sich an internationalen Ausbildungsprojekten (Clinical Education Wards).
 

Die Tertiale des Praktischen Jahres dauern in der Regel 16 Wochen:

  • Pflichttertiale in der Inneren Medizin im 1. oder 2. Tertial
  • Wahltertiale in Kinder- und Jugendmedizin sowie Neurologie im 2. oder 3. Tertial.


Unsere Ausbildungsstationen verbinden zwei Hauptziele:

1.    Authentische und praxisnahe Ausbildung von Medizinstudierenden im Praktischen Jahr.
2.    Optimale Patientenversorgung.
 

Tätigkeiten
Im Praktischen Jahr sind Sie als Studierende vollständig in unser Team integriert. Unter Anleitung von erfahrenen Ärzt*innen behandeln Sie weitgehend eigenständig Patient*innen und übernehmen Stationsaufgaben. In Lehrvisiten, Oberarztvisiten sowie Befundbesprechungen und Röntgendemonstrationen vertiefen Ihr praktisches Lernen und sichern die Behandlungsqualität.

Zusätzlich können Sie alle zwei Wochen in klinischen Reflexionstrainings Ihre Erfahrungen besprechen und weiterentwickeln.


Integrative Medizin
Unsere Ausbildungsstationen legen besonderen Wert auf eine integrative Medizin, die konventionelle Medizin mit Anthroposophischer Medizin verbindet. Dabei sehen wir Patient*innen als autonome, informierte und mitgestaltende Persönlichkeiten. Wir berücksichtigen Patientenwillen und -biografie, um sie informierend und unterstützend auf ihrem Weg zu begleiten.


Lernen in der Praxis
Durch Ihre Mitarbeit auf den Ausbildungsstationen profitieren die Patient*innen von Ihrem Engagement, Interesse, Enthusiasmus und Wissen als Studierende. Gleichzeitig lernen Sie praxisnah:

  • Die Erfassung der Not-, Lebens-, Krankheits- und Leidenssituation realer Patient*innen.
  • Die Entwicklung einer ärztlichen Grundhaltung im Umgang mit Patientenschicksalen.
  • Die Bewältigung organisatorischer Aufgaben im Stationsalltag: Zeitmanagement, Kommunikation mit Pflegenden, Therapeut*innen, ärztlichen Kolleg*innen sowie Einrichtungen des Gesundheitswesens.


Zusätzlich zur praktischen Arbeit bieten wir:

  • Einführungswoche mit Seminaren und Hospitationen.
  • Teilnahme am klinischen Reflexionstraining im interprofessionellen Team.
  • Fortbildungen in den Abteilungs- und speziell für das PJ.
  • Individuelle Feedbackgespräche mit Ihrem Lehrarzt bzw. Ihrer Lehrärztin.
  • Zusammenarbeit im interprofessionellen Team (Medizin, Pflege, Therapie, etc.). 

Wir erwarten von Ihnen Engagement und Mitverantwortung für die Versorgung der Patient*innen und die Gestaltung der Ausbildungsstation. Ihre Integration in das klinische Team sowie Ihr Interesse an Anthroposophischer Medizin sind dabei wertvolle Bereicherungen.


Vergütung
Das Praktische Jahr wird mit 600 Euro brutto im Monat vergütet. Zudem erhalten Sie bei Bedarf organisatorische Unterstützung bei der Suche nach einer Unterkunft.