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Abteilung JONA - Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Individuelle Therapien bei seelischen Störungen, Bulimie, Anorexie und psychosomatischen Erkrankungen (z.B. Asthma, Allergien, Neurodermitis)


Unsere Abteilung umfasst eine 16-Betten-Station, eine Ambulanz, einen Konsil-Liaison-Dienst und einen psychoonkologischen Dienst. An unsere Ambulanz können Sie sich mit Fragen nach Diagnostik, Beratung und Behandlung einer psychosomatischen Erkrankung wenden. Wenn ambulante Therapie nicht ausreicht, bieten wir eine sechswöchige multimodale stationäre Behandlungsmöglichkeit. Wir sind Teil eines Akutkrankenhauses, so dass bei akuten medizinischen Fragestellungen sowohl die ärztlichen KollegInnen im Behandlungsteam fachkompetent zur Seite stehen, jedoch auch die FachkollegInnen der anderen Abteilungen konsiliarisch zugezogen werden können.  Eine diagnostische Abklärung bestehender körperlicher Beschwerden sollte jedoch bereits im Vorfeld des stationären Aufenthaltes erfolgen. Behandelt werden Patienten ab dem 20. Lebensjahr aus dem gesamten Spektrum der psychosomatischen Erkrankungen. Dazu gehören:

  • Schmerzstörungen
  • somatoforme Störungen (körperliche Beschwerden ohne organischen Befund, wie z.B. Reizdarm
  • Essstörungen, Autoimmunerkrankungen, Neurodermitis, Migräne, Hypertonie, Asthma, Tinnitus, etc.
  • Seelische Erkrankungen mit und ohne körperliche Beschwerden (Depressionen, Angsterkrankungen, Lebens- oder Sinnkrisen, Persönlichkeitsstörungen)
  • Einfache und komplexe posttraumatische Belastungsstörungen
  • Dissoziative Störungen
  • Somatypische Erkrankungen (z.B. seelische Folgen nach einem Herzinfarkt, einer intensivmedizinischen Behandlung oder Krebserkrankung)
Ein Garten für die Therapie: Gartentherapeutin Silvia Jacoby (links) im Gespräch mit einer Patientin.

Unser Therapiekonzept ist multimodal angelegt und stellt die Individualität des Patienten in den Mittelpunkt. Die durchschnittliche Verweildauer beträgt sechs Wochen. Die Behandlungskosten werden von allen Kostenträgern übernommen.

Die Abklärung körperlicher Erkrankungen sollte, soweit vorab planbar, bereits vor der stationären Aufnahme abgeschlossen sein, damit die stationäre Behandlungszeit in vollem Umfang für die psychosomatisch-psychotherapeutische Behandlung genutzt werden kann. Im Einzelnen wird dies im ambulanten Vorgespräch geklärt. Bei akut auftretenden Erkrankungen oder speziellen Fragestellungen kooperieren wir mit den anderen Abteilungen unserer Klinik.

Eine ambulante Vor- oder Weiterbehandlung kann in unserer psychosomatischen Ambulanz erfolgen.

Aufnahmebedingungen

Der stationären Behandlung geht in der Regel ein ambulantes Vorgespräch voraus, in dem Indikation und Einzelheiten der Behandlung geklärt werden. Der Kontakt sollte von dem Patienten selbst erfolgen, z. B. in Form eines Briefes an die Leitende Ärztin Frau Dr. med. Gabriele Lutz. Dieser Brief sollte die Beschwerden und die Erwartung an die stationäre Behandlung beinhalten. Falls vorhanden, sollten auch wichtige Befunde oder Arztberichte als Kopie beigelegt sein. Wir antworten zeitnah und laden zu einem ambulanten Vorgespräch ein. Bei diesem Gespräch lernen wir uns kennen, Sie bekommen ein Bild von den Behandlungsmöglichkeiten und können Ihre Fragen stellen. Erst anschließend wird ggf. eine stationäre Aufnahme vereinbart.

Gabriele Lutz, Gemeinschaftskrankenhaus, Krankenhaus Herdecke

Leitende Ärztin
Dr. med. Gabriele Lutz

Sekretariat
Sandra Kuhle
Telefon (02330) 62-3037
Telefax (02330) 62-3219
E-Mail an die Abteilung

Fortlaufende Balint-Gruppe
Do 16:45-18:15 Uhr
Anmeldung per E-Mail
oder über das Sekretariat