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Integriertes Begleitstudium Anthroposophische Medizin (IBAM)

Mit dem Integrierten Begleitstudium Anthroposophische Medizin (IBAM) knüpft die Universität Witten/Herdecke an die geistigen Wurzeln ihrer Begründer an. Deren Anliegen war die Reformierung der Medizin und der medizinischen Ausbildung. Die Universität Witten/Herdecke hat hierzu wesentliche Impulse in Deutschland gesetzt, z. B. durch eine umfangreiche praktische Ausbildung in Kliniken und allgemeinmedizinischen Praxen.

Das IBAM ist in das Studium der Humanmedizin integriert. In dem sechsjährigen Studium der Anthroposophischen Medizin erwirbt sich der werdende Arzt einen grundlegend erweiterten medizinischen Blick auf den Menschen in Gesundheit, Krankheit und Heilung. So schafft das IBAM Voraussetzungen für die praktische Realisierung einer zunehmend national und international geforderten Integrativen Medizin.

Das IBAM leistet damit einen essenziellen Beitrag zum Perspektivenpluralismus und reflektierten Methodenbewusstsein in der medizinischen Ausbildung; damit werden wichtige Voraussetzungen zur integrativen Patientenversorgung geschaffen.

Eine Besonderheit für Studierende im Praktischen Jahr sind unsere Ausbildungsstationen

Integriertes Begleitstudium Anthroposophische Medizin, IBAM, Universität Witten/Herdecke, Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, Studenten
Gemeinsame Besprechung der Studierenden im Praktischen Jahr zu ihren Erfahrungen auf den Ausbildungsstationen. 

Der Aufbau des IBAM orientiert sich am Curriculum des regulären Medizinstudiums. Die Themen und Inhalte des Modellstudiengangs werden durch die Perspektive der Anthroposophischen Medizin erweitert. Didaktisch setzt das IBAM auf eine studierenden- und patientenzentrierte Ausbildung, in deren Mittelpunkt die Förderung der Eigenaktivität und Verantwortlichkeit der Studierenden steht.

Ausbildungsziel ist die Befähigung zum Anthroposophischen Arzt. Dies beinhaltet:

  • Verwirklichung einer Medizin, die Leib, Seele, Geist erkennt und in ihrer Therapie berücksichtigt
  • Unterstützung der Individualität des Patienten, sich in Auseinandersetzung mit seiner Erkrankung und seinem Schicksal zu entwickeln
  • Förderung der Patientenautonomie und der Übernahme von Verantwortung für die eigene Gesundheit
  • Entwicklung einer dialogischen Beziehung zum Patienten
  • Gezielte Verwendung anthroposophischer Therapien: Natürlich basierte Heilmittel, Äußere Anwendungen, künstlerische Therapien, Heileurythmie, biographisch orientierte Gesprächsberatung
  • Reflexion des ärztlichen Handelns und rationelle Urteilsbildung zur Wirksamkeit von Heilmitteln
  • Beschreiten eines persönlichen und ärztlichen Entwicklungsweges.

 

 

Friedrich Edelharuser, Gemeinschaftskrankenhaus, Krankenhaus Herdecke

Dr. Friedrich Edelhäuser
Leitung Integriertes Begleitstudium Antroposophische Medizin (IBAM)
Telefon (02330) 62-3468
Telefax (02330) 62-4061
E-Mail an Dr. Edelhäuser

Christian Scheffer, Gemeinschaftskrankenhaus, Krankenhaus Herdecke

Dr. Christian Scheffer
Leitung Integriertes Begleitstudium Antroposophische Medizin (IBAM)
Telefon (02330) 62-3468
Telefax (02330) 62-4061
E-Mail an Herrn Dr. Scheffer

Diethard Tauschel
Leitung Integriertes Begleitstudium Antroposophische Medizin (IBAM)
Telefon (02302) 926-733
Telefax (02302) 926-792
E-Mail an Herrn Tauschel

 

 

NRW-Lehrpreis 2015

Die Ausbildungsstation der Universität Witten/Herdecke im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke ist mit dem NRW-Lehrpreis 2015 ausgezeichnet worden. Mehr dazu finden Sie hier.

Medizin im Dialog entwickeln

Seit 2004 gibt es an der Universität Witten/Herdecke das Integrierte Begleitstudium Anthroposophische Medizin (IBAM). Die Teilnahme steht allen Studierenden der medizinischen Fakultät offen und ist kostenlos. Auch Studierende anderer Unis und medizinaffiner Fächer können an den Veranstaltungen teilnehmen. In "Gesundheit Aktiv" sprechen die verantwortlichen Initiatoren und Dozenten über die nunmehr zwölfjährigen Erfahrungen dieser gelebten Integration im Medizinstudium. Und sechs Studierende berichten, warum sie
am IBAM teilnehmen und was sie dabei gelernt haben. Den vollständigen Artikel finden Sie hier.