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Ausbildung

Zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann - unter Einbeziehung des anthroposophischen Menschenbildes

Das Dörthe-Krause-Institut verfügt über 75 Ausbildungsplätze. Ausbildungsbeginn ist immer der 1. Oktober. Ihre Bewerbung nehmen wir ganzjährig entgegen.
 
Die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann erfolgt auf der Grundlage des Pflegeberufegesetzes und der dazugehörenden Ausbildungs- und Prüfungsverordnung. Sie ist unterteilt in Theorie- und Praxisblöcke. Abgeschlossen wird die Ausbildung mit dem staatlich anerkannten Examen. Danach erhalten die Pflegenden in Ausbildung die staatlich geschützte Berufsbezeichnung Pflegefachfrau oder Pflegefachmann und verfügen damit über alle beruflichen Optionen.

Mit unserer generalistischen Ausrichtung sind Sie als Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann qualifiziert für die professionelle Pflege von Menschen aller Altersstufen und somit einer Karriere in

  • Krankenhäusern
  • Rehabilitationseinrichtungen
  • Sozialstationen
  • Sozial Pflegerischen Versorgungszentren
  • ambulanten Pflegediensten
  • Einrichtungen der Tagespflege
  • der stationären Langzeitpflege
  • Hospizen
  • bei dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen
  • u. V. m.

Wollen Sie sich über die Ausbildung am Dörthe-Krause-Institut informieren? Dann sehen Sie sich unsere Infovideos an und lernen Sie uns kennen!

Dörthe-Krause-Institut, Hand-Einreibung
Dörthe-Krause-Institut, Unterrichtsraum
Dörthe-Krause-Institut, Unterricht, Tafel
Zu den Ausbildungsinhalten gehören neben praktischen Übungen wie der rhythmischen Handeinreibung auch theoretische Inhalte.

 

 

Zu den methodischen Besonderheiten gehören:

  • künstlerische Übungen (z. B. Malen, Zeichnen, Plastizieren, Theaterarbeit, Rhythmik)
  • Selbsterfahrung/dialogisches Lernen durch pflegepraktische Übungen im Demonstrationsraum
  • Praxisbegleitung durch die Pädagogen*innen
  • Praxisanleitung durch qualifizierte Mitarbeiter*innen der Einsatzorte und durch hauptamtliche Praxisanleiter*innen

Besondere Aufgabenstellungen sind:

  • Erarbeitung eines Patientenfalles unter besonderer Berücksichtigung komplementärer Methoden der Pflege und Medizin
  • Fallorientiertes Lernen (FoL) in Theorie
  • Lernen durch Bildung am Bett (ForBild) in Praxis
  • Planung und Durchführung eigener Seminarwochen, wie z. B. zu Sterben und Tod

Zu den erweiterten Inhalten zählen:

  • Aspekte des anthroposophisch erweiterten Menschenbildes z. B.
    o Sinneslehre
    o Wesensglieder
    o Lebensprozesse des Menschen)
  • komplementäre Methoden der Pflegepraxis z. B.
    o Rhythmische Einreibungen nach Wegman/Hauschka
    o Wickel und Auflagen
    o wahrnehmungsfördernde Waschungen
    o Anwendungsmöglichkeiten von Heilpflanzen
  • Im ersten Ausbildungsjahr findet außerdem eine Exkursion zu den großen anthroposophischen Heilmittelherstellern und weiteren anthroposophischen Einrichtungen statt.

Theoretischer Teil der Ausbildung
Der Theorieunterricht erfolgt im Dörthe-Krause-Institut in Form von Blockunterricht, der sich auf 10 Unterrichtsblöcke (ca. 2300  Stunden) erstreckt. Hier wird eine enge Verzahnung mit der Praxis angestrebt. Der theoretische Unterricht orientiert sich an den gesetzlich vorgegebenen Curricularen Einheiten.
Daraus ergeben sich exemplarische Unterrichtsinhalte zur Schulung folgender Kompetenzen:

  • eigenverantwortliche Gestaltung des Pflegeprozesses unter Berücksichtigung der Individualität der Betroffenen
  • flexible Bewältigung sich wandelnder Anforderungen in Pflegewesen und Gesellschaft
  • kritische Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren praktischer Anwendungsverantwortung
  • bewusste Berufsausübung auf der Grundlage einer ethisch reflektierten Haltung

Das Ausbildungskonzept im Dörthe-Krause-Institut

  • erfährt eine Erweiterung durch die Erkenntnismöglichkeiten der Anthroposophie
  • orientiert sich an den Maximen einer zeitgemäßen Erwachsenenbildung
  • basiert inhaltlich auf pflegewissenschaftlichen Theorien und Konzepten

Das didaktische Konzept der Ausbildung bietet die Basis für eine fundierte und individuelle Qualifizierung. Dieses erfordert ein erhebliches Maß an Verantwortungsbereitschaft und -übernahme durch die Kursteilnehmer*innen. Sie werden dabei mehr beratend als lenkend durch die Pädagog*innen begleitet.

Praktischer Teil der Ausbildung
Die praktische Ausbildung umfasst 2700 Stunden und erfolgt am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke und in Kooperationen mit anderen stationären und ambulanten Einrichtungen. Als Praxisbereiche stehen neben dem Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke unter anderen folgende Einrichtungen zur Verfügung:

  • Friedrich-Husemann-Klinik, Buchenbach bei Freiburg
  • Psychiatrische Einrichtungen im Gemeinschaftskrankenhaus
  • Sozialstationen im Raum Witten, Herdecke und Tagesklinik Witten
  • Hospiz am Ostpark, Dortmund
  • verschiedene Einrichtungen der ambulanten und stationären Altenhilfe in Herdecke, Dortmund
  • MEH (Menschen mit erworbener Hörschädigung), Bethel regional, Dortmund

Die Praktika werden vom Dörthe-Krause-Institut geplant und von den Pflegenden in Ausbildung sowie ihren Praxisanleitern für die Praxisbereiche dokumentiert und verantwortet.

Die Anwesenheitszeit pro Arbeitswoche beträgt 38,5 Stunden. Der Jahresurlaub beträgt zwischen 25 und 29 Tagen. Die Urlaubszeiten sind teilweise vorgegeben, ein Teil kann selbst verplant werden.

Weitere Infos gibt es unter www.doeki.de

Dörthe-Krause-Institut Herdecke – lernen Sie unsere anthroposophische Pflegeschule kennen

Schülerinnen und Schüler erzählen (1): Über die Pflegeausbildung am Dörthe-Krause-Institut

Schülerinnen und Schüler erzählen (2): Über die Pflegeausbildung am Dörthe-Krause-Institut

Schülerinnen und Schüler erzählen (3): Über die Pflegeausbildung am Dörthe-Krause-Institut

Gabriele Weber, Gemeinschaftskrankenhaus, Krankenhaus Herdecke

Institutsleitung
Gabriele Weber
Telefon (02330) 62-3681
E-Mail an Frau Weber
Gerhard-Kienle-Weg 10
58313 Herdecke


Infotag Ausbildung
Du setzt Dich gerne für andere Menschen ein? Du übernimmst gerne Verantwortung? Dann mach Deine Leidenschaft zu Deinem Beruf! Als Pflegefachkraft übst Du einen anspruchsvollen Job aus, der nah am Menschen ist, indem Du viel Dankbarkeit zurück erhältst und der gleichzeitig noch beste Perspektiven für Deinen späteren Lebensweg bietet. Bei uns hast Du die Gelegenheit, Teil dieser zukunftsfähigen Profession zu werden! Du willst mehr darüber erfahren? Wir freuen uns auf Dich! Weitere Infos unter www.doeki.de.

Generalistische Pflegeausbildung - Start 2020
Mit dem neuen Gesetz zur Reform der Pflegeberufe wurde der Grundstein für eine zukunftsfähige und qualitativ hochwertige Pflegeausbildung für die Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege gelegt. Auch das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke bietet im Rahmen der generalistischen Ausbildung den Berufsabschluss Pflegefachfrau/Pflegefachmann an. Die praktischen Ausbildungsbereiche sind im Rahmen der generalistischen Ausbildung die stationäre Akutpflege, die stationäre Langzeitpflege, die ambulante Akut- und Langzeitpflege sowie die pädiatrische Versorgung - diese jedoch nur in einem Stundenumfang von max. 120 Stunden.

Weitere Informationen zur generalistischen Pflegeausbildung sowie zum neuen Pflegeberufegesetz gibt es auf den Seiten des Bundesministeriums.