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Psychoedukative Gruppen

Seit einigen Jahren gehören psychoedukative Gruppen zum Standard psychiatrischer Therapiekonzepte. Ziel dieser Gruppen ist es, die eigene Erkrankung besser zu verstehen. Die Gruppen dienen auch der Vermittlung medizinisch relevanter Informationen.

Durch den Informationsgewinn und gleichzeitigen Austausch mit anderen betroffenen Menschen gelingt es oft leichter, eine psychische Störung zu akzeptieren, persönliche Erfahrungen mit der eigenen Erkrankung zu reflektieren und eigene Möglichkeiten der Rückfallprophylaxe mit zu erarbeiten. Das Wissen über die Entstehungs- und Aufrechterhaltungsbedingungen der Störung führt zu einer besseren Selbsteinschätzung. Die eigene Kompetenz wird gestärkt und bietet eine gemeinsame Grundlage für die Behandlung zwischen Arzt, Therapeut und Patient.

In unserer Abteilung haben sich folgende psychoedukative Gruppen etabliert:

  • Depri-Logik-Gruppe (für depressiv Erkrankte)
  • Gruppe für Folgeerkrankungen nach traumatischen Ereignissen
  • Gruppe für an Psychosen Erkrankte
  • Gruppe für Angehörige von an Psychosen Erkrankten
  • Gruppe für Suchtkranke, besonders Alkoholabhängige

Die Gruppen können in der Regel sowohl stationär als auch ambulant besucht werden.