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Hyperthermie

Die Überwärmungstherapie ist schon seit vielen Jahren eine wichtige Begleitbehandlung bei Krebs.


Der Grund liegt auf der Hand: Bei Körpertemperaturen über 39 °C verändert sich das Tumorgewebe. Die Blutgefäße, die den Tumor ernähren, können mit erhöhten Temperaturen nicht so gut umgehen wie die Blutgefäße im gesunden Organismus. Die Folge ist, dass das Tumorgewebe nicht mehr so gut ernährt wird und im Idealfall abstirbt.

Im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke bieten wir die lokoregionäre Hyperthemie an.

Lokoregionäre Hyperthermie

Diese Form der Hyperthermie ist darauf ausgerichtet, Krebszellen durch Hitze direkt zu zerstören. Dafür wird eine kreisförmige Wärmequelle direkt auf die Haut über dem Tumor aufgesetzt. In der Tumorregion, die bis zu sieben Zentimeter unter der Hautoberfläche liegen darf, kann auf diese Weise eine Temperatur von etwa 43 °C erreicht werden. Die äußere Haut bleibt dabei ungeschädigt, sie verbrennt nicht.

Das Verfahren eignet sich vor allem bei Tumoren, die nicht operabel sind und nicht zu tief unter der Hautoberfläche liegen, z. B. Metastasen in der Leber oder im Gehirn.