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Koloproktologie

Wir behandeln alle Erkrankungen von Dickdarm, Enddarm und Beckenboden, auch alle gutartigen Tumore in diesem Bereich.

Hier geht es zum Beispiel um:

  • Hämorrhoiden
  • Analfissur
  • Analfistel
  • Feigwarzen (Kondylome)
  • Stuhlinkontinenz
  • Akne inversa
  • Rektumadenom
  • Anorektaler Abszess
  • Steißbeinfistel
  • Enddarmvorfall (Rektumprolaps)
  • Perianalthrombose
  • Stuhlentleerungsstörung
  • Gutartige Tumore des Enddarms oder der Analhaut

Unsere besondere Kompetenz: Schonende Behandlung von Steißbeinfisteln

Gerade die Steißbeinfistel (Sinus pilonidalis) ist eine häufig vorkommende Erkrankung: Die Haut nässt aus sehr kleinen Öffnungen in der Steißbeingegend, manchmal entwickelt sich daraus ein sehr schmerzhafter Abszess. In vielen Kliniken ist es üblich, eine solche Fistel unter Vollnarkose großflächig herauszuschneiden, was bedeutet, dass man längere Zeit Schmerzmittel einnehmen muss. Die große nässende Wunde schränkt die Lebensqualität zusätzlich ein. Häufig kommt es zu Rückfällen.

Im Gemeinschaftskrankenhaus behandeln wir Steißbeinfisteln prinzipiell anders: schonend und ohne große offene Wunden zu hinterlassen. Ein solcher kleinstmöglicher Eingriff ("pit-picking") erfolgt ambulant unter örtlicher Betäubung. Anschließend sind nur selten Schmerzmittel erforderlich, die meisten Patienten können ihren beruflichen Verpflichtungen rasch wieder nachgehen. Die Operationsgegend sollte lediglich täglich ausgeduscht und mit einer frischen Vorlage versehen werden. Die Heilungschancen liegen bei 80 Prozent, nur bei jedem fünften kommt es zu einem Rückfall, der dann erneut mit "pit-picking" behandelt werden kann.

Bei mehrfach voroperierten Patienten, die erneut einen Rückfall haben, wenden wir die Operationsmethode nach Karydakis an. Dafür ist nur ein kurzer stationärer Aufenthalt (2-3 Tage) nötig. Dieser Eingriff kann unter Vollnarkose oder mit einer rückenmarksnahen Betäubung erfolgen. Dabei werden die Hautöffnungen ("pits") entfernt und die offene Wunde mit Eigengewebe gedeckt. Diese Operationsmethode zeigt eine Erfolgsquote von durchschnittlich 98 Prozent, das heißt: die allermeisten Patienten sind danach auf Dauer geheilt.

Stuhlentleerungsstörungen

Bei Stuhlentleerungsstörungen und bei einem Enddarmvorfall wenden wir neben den herkömmlichen Verfahren auch die schonende Transtar-Operation an. Dabei wird der Eingriff über die natürliche Körperöffnung des Afters ausgeführt, was eine größere Bauchoperation erübrigt.

Wo immer es möglich ist, wenden wir die minimal-invasive Chirurgie an.

Proktologische Sprechstunde
Montag 13-15 Uhr
Anmeldung: (02330) 62-4444