Außenansicht der Therapiehalle des Gemeinschaftskrankenhauses bei Nacht.
Neugeborenes umgreift den Finger seiner Mutter
Notaufnahme am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke
Fotoaufnahme vom Gemeinschaftskrankenhaus
Ärzte der Abteilung für Neurochirurgie während einer Operation.
Unser Anmeldebereich der Abteilung für Neurochirurgie
Kunsttherapie am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke

Fehlerhafte Darstellung im Bundes-Klinik-Atlas

Angaben unvollständig und veraltet

HERDECKE  - In der vergangenen Woche veröffentlichte das Bundesgesundheitsministerium (BMG) den digitalen Bundes-Klinik-Atlas. Dieser soll Bürger*innen über die Leistungen und Angebote von Krankenhäusern informieren. Wie mehrere Krankenhäuser bereits bekannt gegeben haben, sind nicht alle Angaben im Klinik-Atlas richtig. Die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) sammelt derzeit Rückmeldungen und Korrekturwünsche, um sie an die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) weiterzuleiten.

Wir als Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke weisen darauf hin, dass die Informationen über uns im digitalen Bundes-Klinik-Atlas nicht aktuell und nicht vollständig sind. Das liegt unter anderem daran, dass die Datengrundlage, die das BMG genutzt hat, veraltet ist und u. a. die Leistungen unserer Erwachsenen-Psychiatrie, Psychosomatik sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie nicht erwähnt werden. Unser Krankenhaus verfügt über insgesamt 528 Betten und nicht nur, wie im Klinik-Atlas angegeben, über 325. Zahlreiche Zertifikate und Zentren sind in der Datenbank nicht angegeben. Zudem ist die Zahl unserer Pflegekräfte ebenfalls nicht aktuell.

Der Klinik-Atlas bildet somit nur etwa 62 Prozent der Leistungen des GKH ab. Die Angaben über Behandlungen in Fachabteilungen entsprechen daher nicht den tatsächlichen aktuellen Fallzahlen. Diese unzureichende, in Teilen falsche Abbildung unseres Versorgungsangebots kann zu einer Verunsicherung von Patient*innen führen.

Obwohl die psychiatrischen Kapazitäten im Klinik-Atlas derzeit prinzipiell nicht aufgeführt werden, lässt die Suchfunktion die Auswahl von psychiatrischen Krankheitsbildern und Diagnosen zu. Da dies vorab nicht angekündigt war und es auf der Plattform derzeit nicht prominent kommuniziert wird, kann das unserer Einschätzung nach für Endverbraucher*innen irreführend sein.

Medienvertreter*innen bitten wir, sich bei Berichterstattungen auf die Zahlen zu beziehen, die sie auf unserer Website finden. Selbstverständlich gibt auch die GKH-Pressestelle jederzeit aktuelle Auskünfte.

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