HERDECKE – „Das neue Mikroskop öffnet uns ein Fenster in die Tiefe des Gehirns“, beschreibt Prof. Scharbrodt die neue Technologie. „Augmented Reality sowie modernste Bildgebungstechniken erlauben es uns, wichtige Hirnregionen virtuell sichtbar zu machen und Tumorgrenzen mit höchster Präzision zu erkennen. Um Defizite zu vermeiden, führen wir am GKH regelmäßig Wachoperationen durch.“
Wachoperationen gehören zu den anspruchsvollsten Verfahren in der Neurochirurgie. Das Besondere ist, dass die Patient*innen wach bleiben und aktiv mit dem Operationsteam kommunizieren. So können Funktionen wie Sprache, Bewegung oder Gedächtnis in Echtzeit überwacht und Tumore sicher entfernt werden, ohne gesundes Gewebe zu gefährden. Gleichzeitig wird das Risiko von dauerhaften Beeinträchtigungen wie Lähmungen oder Sprachstörungen erheblich reduziert. „Dank des neuen Mikroskops können wir Eingriffe durchführen, die früher kaum realisierbar waren“, betont Prof. Scharbrodt. „Unsere Patienten profitieren von modernster Technik, die nur wenige Kliniken in Deutschland auf diesem Niveau anbieten.“
Das GKH gehört damit zu den wenigen Kliniken in Deutschland, die Tumorwachoperationen regelmäßig durchführen und unterstreicht damit den Leitgedanken des Hauses: „Moderne Medizin. Individuelle Behandlung.“
Einladung zum Neujahrssymposium 2025
Am Mittwoch, 22. Januar 2025, stellt Prof. Scharbrodt im Rahmen des Neujahrssymposiums das Zeiss Kinevo 900 S vor. Interessierte können das Mikroskop während Hands-On-Trainings live in Aktion erleben und mehr über die Möglichkeiten roboter- und mikroskopgestützter Chirurgie erfahren. Weitere Informationen und Anmeldung unter:














