Das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke mit Blick vom Gerhard-Kienle-Weg.
Neugeborenes umgreift den Finger seiner Mutter
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Das Gemeinschaftskrankenhaus bei Nacht.

Ehemaliger Patient übergibt Skulptur an das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke

Es war eine Begegnung, die Spuren hinterließ – und nun auch sichtbar geworden ist: Thomas Tripp-Lemkamp, ehemaliger Patient des Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke, hat dem Haus eine Skulptur übergeben, die er bereits vor seiner Erkrankung als Vorarbeit für seine Meisterprüfung im Bildhauerhandwerk geschaffen hatte. Heute steht sie symbolisch für seinen Weg durch eine schwere Zeit, für Heilung – und für tiefe Dankbarkeit.

HERDECKE – Die Geschichte dahinter: Vor einiger Zeit erhielt Tripp-Lemkamp eine schwerwiegende Diagnose. Ein Eingriff am Gehirn war unausweichlich. Dank der Expertise von Prof. Dr. med. Dipl. Phys. Wolfram Scharbrodt, Chefarzt der Neurochirurgie am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, und seines Teams konnte die Operation erfolgreich durchgeführt werden. Heute geht es dem Künstler gut – und mit der Übergabe des Kunstwerks möchte er seinem Behandlerteam auf besondere Weise danken.

„Die Skulptur steht für das Licht, das wieder in mein Leben gekommen ist“, sagte Thomas Tripp-Lemkamp bei der Übergabe. Sie sei für ihn heute ein Symbol des Neuanfangs und der Hoffnung – und drücke aus, was mit Worten nur schwer zu fassen sei.

Auch Prof. Scharbrodt zeigt sich bewegt: „Es ist schön zu sehen, dass unsere Arbeit nicht nur medizinisch wirkt, sondern auch auf einer tieferen Ebene nachhallt. Das Werk des Künstlers erinnert uns daran, wie eng Medizin und Menschlichkeit miteinander verbunden sind.“

Die Skulptur hat inzwischen einen festen Platz in der Cafeteria des Hauses gefunden. Sie steht sinnbildlich für die besondere Verbindung zwischen Patient*innen und Ärzt*innen – und für das Vertrauen, das Heilung überhaupt erst möglich macht.

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