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Welt-MS-Tag: Menschen in Verbindung bringen

Am 30. Mai 2021 findet der Welt-MS-Tag statt, der unter dem Motto #stayconnected über die neurologische Erkrankung Multiple Sklerose aufklären will. Da machen wir mit unserem MS-Zentrum gerne mit!

Im Gespräch: Dr. med. Sebastian Schimrigk ist Leitender Neurologe am Gemeinschaftskrankenhaus und Experte für Multiple Sklerose.

HERDECKE. Alle fünf Minuten erhält ein Mensch auf der Welt die Diagnose Multiple Sklerose, kurz MS. Fast 15.000 Mal im Jahr lautet allein in Deutschland der Befund MS, berichtet die Deutsche Multiple Sklerose-Gesellschaft (dmsg). Für die Betroffenen häufig ein Schock. Eine Zäsur im Leben, die viele Fragen aufwirft. Wie geht es jetzt weiter? Kann ich meinen Beruf weiterhin ausüben, eine Familie gründen, Zukunftspläne schmieden? Um darauf aufmerksam zu machen, was Leben mit MS bedeutet und wo Hilfe zu finden ist, gibt es den Welt-MS-Tag am 30. Mai. Daran beteiligt sich auch das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke mit seinem zertifizierten MS-Zentrum. 

Vernetzung wichtig: #msverbindet

„Zum Thema MS gibt es viel zu berichten“, sagt Dr. med. Sebastian Schimrigk, Leitender Arzt der Abteilung für Neurologie. Leider konnten entsprechende Infoveranstaltungen vor Ort im GKH für Patient*innen zuletzt wegen Corona nicht stattfinden. „Vermutlich wird es im Herbst 2021 endlich mal wieder ein Patientenseminar geben, bei dem wir über alle Neuerungen aus den letzten zwei Jahren informieren werden“, so Schimrigk. Für Menschen, die von der Diagnose MS betroffen sind – entweder persönlich oder auch als Angehörige – sei Austausch und Vernetzung sehr wichtig. „Der Welt-MS-Tag unter dem Motto #StayConnected soll darauf aufmerksam machen“, erklärt der Leitende Neurologe. Den durch Corona fehlenden Kontakt empfinden viele Erkrankte als große Einschränkung. 

MS häufigste neurologische Erkrankung im jungen Erwachsenenalter

„Multiple Sklerose ist die häufigste neurologische Erkrankung im jungen Erwachsenenalter. Aufgrund einer Irritation des Immunsystems werden Nervenzellen in Gehirn und Rückenmark angegriffen und in ihrer Funktion beeinträchtigt“, erklärt der Neurologe und MS-Experte. Die Erkrankung gilt weiterhin als nicht heilbar, aber die Forschung arbeitet beständig an der Optimierung der Behandlung und hat in den letzten Jahren einige achtbare Erfolge erzielt. 

Zum Teil völlig neue Ansätze der medikamentösen Therapie geben Hoffnung darauf, dass die Krankheitsaktivität zum Stillstand gebracht werden kann. „Auch finden sich zunehmend Ansätze aus der Komplementärmedizin, die durchaus berechtigt den Anspruch erheben, alleinig oder in Kombination wirksam und hilfreich zu sein“, so Schimrigk weiter. 

Für eine optimale Versorgung rät er Betroffenen, gelegentlich fachärztlichen Rat zu suchen. „Die niedergelassenen Neurologen*innen und auch wir als zertifiziertes MS-Zentrum stehen den Patient*innen ambulant und – falls notwendig – auch stationär zur Verfügung und begleiten sie gemeinsam auf ihrem Weg“, so Dr. med. Sebastian Schimrigk. 

Mehr Infos unter https://www.dmsg.de. Das MS-Zentrum am GKH erreichen Sie unter Tel. (02330) 62-3501.

Unternehmenskommunikation 
Alexandra Schürmann

Montag bis Freitag 9 bis 12.45 Uhr  
Telefon (02330) 62-3670 
Telefax (02330) 62-4066
E-Mail an die Abteilung

Julia Chafik, Unternehmenskommunikation

Unternehmenskommunikation 
Julia Chafik

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Telefon (02330) 62-3963 
Telefax (02330) 62-4066
E-Mail an die Abteilung