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Neurozentrum und neue Radiologie am Gemeinschaftskrankenhaus eröffnet

Eine wichtige Nachricht für alle Patienten in der Region und ein weiterer großer Fortschritt für das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke: Das Neurozentrum und die neue Radiologie sind offiziell eröffnet worden.

Eine ganze Reihe zusätzlicher Möglichkeiten zur Diagnostik und Behandlung sind durch die fachübergreifende Zusammenarbeit der Ärzte sowie durch die hochmoderne Technik am GKH jetzt möglich. So können nun MRT-Untersuchungen der Brust durchgeführt werden oder Thrombektomien bei Schlaganfallpatienten. „Wir haben lange auf diesen Tag hingearbeitet“, sagte Christian Klodwig, Geschäftsführer des GKH, am Tag der offiziellen Eröffnung, dem 26. Oktober. „Das ist der erste große Schritt zur Umstrukturierung des Hauses.“

Hochmoderne Geräte und Ärzte, die fachübergreifend zusammenarbeiten

Herzstück des Neurozentrums ist der Gerätepark – er setzt sich zusammen aus einem Computertomographen (CT), einem Magnetresonanztomographen (MRT) und einer Zwei-Ebenen-Angiographieanlage. Rund fünf Millionen Euro hat das GKH in diese Geräte der Firma Toshiba investiert. Entwickelt hat sich zudem eine einzigartige Kooperation zwischen dem Technologiekonzern und dem GKH: Das Neurozentrum dient Toshiba als europäisches Referenzzentrum. Bislang gab es ein solches Zentrum nur im schwedischen Uppsala. „Damit ist Herdecke jetzt auch in Japan bekannt“, so Jürgen Faust, Geschäftsführer von Toshiba Medical Systems Deutschland. Und weiter: „Wir sind stolz darauf, Teil dieses Projekts zu sein.“

Mit 309 Betten das größte Neurozentrum Deutschlands

„Auch für uns ist es eine ganz große Freude“, sagte Dr. Anette Voigt, Ärztliche Direktorin am GKH, über die Eröffnung des Neurozentrums. „Es ist ein Gewinn für die Patienten, wenn Mediziner so begeistert zusammenarbeiten.“ Sie betont, dass das integrative Therapiekonzept des GKH und die neue, hochmoderne Technik sich perfekt ergänzen würden. Schließlich, so Voigt, ginge einer individuellen Behandlung und Betreuung der Patienten stets eine differenzierte Diagnostik voraus.

Neuroradiologie, Neurologie, Neurochirurgie, Neuro-Onkologie, Neuro-Frührehabilitation, die Abteilung für Rückenmarksverletzte, die Erwachsenen- und Kinderpsychiatrie, Neuropädiatrie und Neuro-Anästhesie: Patienten all dieser Abteilungen profitieren von Hochleistungstechnik und interdisziplinarem Austausch. Das gilt auch für die jungen Patienten: Für den Einsatz bei Kindern ist das neue MRT-Gerät ebenfalls bestens geeignet.

Entstanden ist mit insgesamt 309 Betten das größte Neurozentrum Deutschlands. „Dem Patienten geht es viel besser, wenn zusammengearbeitet wird“, betonte auch Prof. Wolfram Scharbrodt, Leitender Arzt der Neurochirurgie und Sprecher des Neurozentrums am GKH. Er freut sich darüber, dass das große Wissen des medizinischen Personals durch den Einsatz der neuen Geräte nun noch besser ausgeschöpft werden kann.

Aus der Politik gibt es Lob für die unternehmerische Entscheidung, in das neue Zentrum zu investieren. „Es ist ein Schritt in die Zukunft. Hier ist Leben, hier können sich junge Menschen entwickeln, hier wird investiert“, sagte Herdeckes Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster bei der Eröffnungsfeier am Mittwoch.

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