Button Menue

Neue PIA als Erweiterung der psychiatrischen Versorgung in Witten

Mitten in der Wittener City eröffnet demnächst eine Psychiatrische Institutsambulanz, eine so genannte PIA. Was das genau ist und was die psychiatrische Patient*innen davon haben, lesen Sie hier.

Das interdisziplinäre Team der Psychiatrischen Institutsambulanz freut sich auf den Start der neuen Praxis.

WITTEN. In zentraler Innenstadtlage geht demnächst eine neue Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) in Betrieb. Diese "Praxis für Psychiatrie" stellt eine Ergänzung und zugleich Erweiterung des bereits vorhandenen teilstationären bzw. tagesklinischen Angebots in Witten dar.

Die Versorgungsangebote des interdisziplinären Teams der PIA richten sich an Patient*innen, die aufgrund der Art, Schwere oder Dauer ihrer psychischen Erkrankung eine intensive ambulante Betreuung benötigen. Ziel der PIA ist es, stationäre Aufenthalte zu vermeiden oder zu verkürzen. Aber auch nach oder zwischen (teil-) stationären Aufenthalten unterstützen die Mitarbeiter*innen der PIA ihre Patient*innen bei der Teilhabe am Leben.

Bedarf an psychiatrischer Versorgung wächst

Betrieben wird die neue PIA vom Gemeinschaftskrankenhaus, zu dem auch die bereits seit 21 Jahren bestehende Psychiatrische Tagesklinik an der Pferdebachstraße gehört. "Mit der neuen PIA erweitern wir das bereits bestehende Spektrum unserer Tagesklinik mit maximaler personeller Power", erklärt Prof. Dr. Helge Müller, Leitender Psychiater am GKH. Dr. med. Helene Glaser, verantwortliche Oberärztin an der Tagesklinik und Mitglied im PIA-Team, ergänzt: "Der Bedarf ist da. Er wächst seit Jahren und durch die Pandemie hat sich die Lage weiter verschärft."

Die neue PIA soll also Entspannung bringen im Bereich der ambulanten psychiatrischen Versorgung in Witten und Wartezeiten für Betroffene verkürzen. In Herdecke betreibt das Gemeinschaftskrankenhaus bereits seit Jahren erfolgreich eine PIA. PIAs bieten die Möglichkeit akuter Krisenintervention, vorbereitender und beratender Gespräche im Hinblick auf eine (teil-) stationäre Therapie sowie ambulante Nachbehandlung im Anschluss an eine stationäre Therapie. In Herdecke versorgen die ärztlichen Mitarbeiter*innen zudem eine Reihe von Heimen und Einrichtungen für chronisch psychisch kranke Menschen, so z. B. in Senioreneinrichtungen und in Einrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung. In der Wittener Institutsambulanz wird es für die Patient*innen Gruppen- und Einzelangebote geben, dazu verschiedenste therapeutische Möglichkeiten (auch Kunsttherapie und Werken); einige Angebote werden in Synergie mit der Tagesklinik organisiert.

Überweisung durch den behandelnden Arzt

Die Überweisung in eine PIA erfolgt in der Regel über die behandelnde Ärztin/den behandelnden Arzt oder im Anschluss an einen stationären Aufenthalt. Die neue PIA an der Körnerstraße 6 (Zugang über den zur Wiesenstraße orientierten Innenhof) werden sowohl Fachärzt*innen, Psycholog*innen, Pflegekräfte und Medizinische Fachangestellte tätig sein. Das Team steht in den Startlöchern, jedoch steht das genaue Datum für den Start noch nicht fest. Hintergrund ist eine noch ausstehende Betriebserlaubnis für die Räumlichkeiten der Praxis. Per Mail erreichen Sie das Team jetzt schon über pia-witten@gemeinschaftskrankenhaus.de.

Unternehmenskommunikation 
Alexandra Schürmann

Montag bis Freitag 9 bis 12.45 Uhr  
Telefon (02330) 62-3670 
Telefax (02330) 62-4066
E-Mail an die Abteilung

Julia Chafik, Unternehmenskommunikation

Unternehmenskommunikation 
Julia Chafik

Mo bis Do 9-14 Uhr 
Telefon (02330) 62-3963 
Telefax (02330) 62-4066
E-Mail an die Abteilung