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Maximaler Erkenntnisgewinn bei minimaler Strahlenbelastung

Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke investiert in neueste medizinische Ausstattung und gründet Zentrum für Neuromedizin. Zudem wird die Klinik Referenzzentrum für Toshiba Medical Systems.

Am 23. November 2015 unterzeichnete das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke die Kaufverträge und einen Kooperationsvertrag mit Toshiba Medical Systems. Künftig erhält das Gemeinschaftskrankenhaus eine zwei Ebenen Angiographieanlage „Infinix CF-i BP“, einen 320-Zeilen-CT „Aquilion ONE ViSION“ und einen 3-Tesla-Hochfeld MRT „Vantage Titan 3T“. Insgesamt investiert das Gemeinschaftskrankenhaus rund fünf Millionen Euro in die neuen Geräte und deren Installation. Diagnostik und Therapie werden damit auf ein universitäres Niveau ausgeweitet.

Die neuen bildgebenden Systeme in der Radiologie ermöglichen eine deutliche Reduzierung der Strahlenbelastung für die Patienten und einen effektiveren und komfortableren Workflow bei allen Untersuchungen: Schlaganfälle, Herzinfarkte und Gefäßverschlüsse an Organen können durch 3-D Bilder in höchster Qualität genauestens betrachtet, befundet und anschließend zielgenau behandelt werden; bei Verdacht auf Brustkrebs kann eine Gewebeprobe MRT-gesteuert und damit besonders zielsicher entnommen werden. Insgesamt werden die Therapiemöglichkeiten in den vier Fachgebieten NeurologieNeurochirurgieKardiologie und Onkologie enorm aufgewertet und die Sicherheit einer exakten Diagnose, zum Wohle der Patienten, erhöht.

Der zu schnelle Griff zum Messer, vermeidbare invasive Eingriffe sowie der Einsatz von überflüssigen Kontrastmitteln und Narkosen sind damit hinfällig. Hinzu kommt, dass die Geräuschkulisse während der MRT-Untersuchungen sehr angenehm ist – Toshibas patentierte „Pianissimo“-Technologie reduziert die Geräuschentwicklung signifikant. Auch die Angst vor einer dunklen, lauten und engen Umgebung im MRT braucht niemand mehr zu haben. Besonders hervorzuheben ist die Versorgung der kleinsten Patienten. Bei der Behandlung von Kindern können die Eltern sogar während der Untersuchung im MRT neben ihrem Kind im Untersuchungsraum bleiben, um es zu beruhigen.

„Mit der neuen technischen Ausstattung haben wir nicht nur die fortschrittlichsten High-End-Geräte, die es derzeit auf dem Markt gibt, sondern schärfen auch die medizinische Strategie unseres Hauses - einer von vielen Schritten, um das Gemeinschaftskrankenhaus weiter für die Zukunft zu rüsten“ ,sagt Christian Klodwig, Geschäftsführer am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke. „Mit dieser Investition stellen wir unter Beweis, dass sich Hochleistungs- und Anthroposophische Medizin wundervoll in- und aneinander fügen können: Der Einsatz moderner Großgeräte ermöglicht es, Diagnostik und Therapie nicht nur auf allerhöchstem Niveau durchzuführen, sondern schafft auch eine schonende und patientenfreundliche Atmosphäre, die nicht zuletzt durch ein Minimum an Strahlenbelastung
gewährleistet wird. Von den neuen Verfahren profitieren dabei vor allem Patienten, bei denen anthroposophische Therapieverfahren zumeist im späteren Behandlungsverlauf, etwa während der Intensivbehandlung und/oder einer sich anschließenden z. B. neurologischen Frührehabilitation Anwendung finden können.“

Dank des neuen Geräteparks kann das Gemeinschaftskrankenhaus künftig ein Neurozentrum etablieren, an dem 10 Fachabteilungen beteiligt sind: Neuroradiologie,
Neurologie, Neurochirurgie, Onkologie, Neuro-Frührehabilitation, Abteilung für Rückenmarksverletzte, Erwachsenen-und Kinderpsychiatrie, Neuropädiatrie und Anästhesie. Den Menschen steht damit regional und überregional ein integrativmedizinisches Zentrum auf höchstem fachlichem Niveau zur Verfügung. Schon bisher verfügte das Gemeinschaftskrankenhaus über einen MRT und ebenso über ein Angiographie-Gerät, die neuen Anlagen sind jedoch erheblich leistungsfähiger. Das bisherige MRT bleibt auch weiter in Betrieb.

Da die biplanare Angiographieanlage, der CT und der MRT in dieser Kombination derzeit einmalig in Deutschland sind, freut sich auch der Hersteller Toshiba Medical Systems über den neuen Standort. „Künftig können wir unseren europäischen Kunden die medizinischen Geräte in unserem neuen Referenzzentrum im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke vorführen. Die Ansammlung von insgesamt zehn interdisziplinären Fachabteilungen rund um die Neuro-Medizin ist einzigartig. Für uns eine herausragende Möglichkeit, die Vielfalt unserer medizintechnischen Leistungsfähigkeit zu demonstrieren. Damit ist das Krankenhaus ein Leuchtturm unserer neuroradiologischen Technologien und erzielt eine sehr hohe Visibilität im deutschen als auch im internationalen Gesundheitswesen. Die Konzernmutter in Japan schaut ebenfalls stolz auf die Kooperation in Herdecke und hat sich an der Zusammenarbeit aktiv beteiligt“, so Jürgen Faust, Geschäftsführer von Toshiba Medical Systems Deutschland. Neben dem Patientenwohl, das sowohl für das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke als auch für Toshiba einen übergeordneten Stellenwert genießt, stellt Faust auch „die beispielhafte Energieeffizienz der neuen Systeme“ in den Fokus.

Für die Neuanschaffung wird Anfang 2016 ein Anbau an die bestehende Radiologie errichtet, in dem die biplanare Angiographieanlage sowie der MRT Platz finden. Die Inbetriebnahme der Geräte sowie die damit verbundene Gründung eines neurologischen Zentrums sind für April 2016 geplant.

Über das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke

Das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke verfügt über 471 Betten, 13 Fachabteilungen und beschäftigt etwa 1200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Insgesamt werden jährlich über 50.000 Patienten ambulant und stationär versorgt. Das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke ist kooperierende Klinik der Universität Witten/Herdecke (UWH) und neben 
der Filderklinik in Filderstadt-Bonlanden und dem Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe in Berlin das größte von insgesamt drei anthroposophischen Krankenhäusern weltweit. Mehr Informationen gibt es auf www.gemeinschaftskrankenhaus.de.

Über die Toshiba Medical Systems GmbH Deutschland

TOSHIBA Medical Systems Deutschland ist Teil des internationalen Technologiekonzerns TOSHIBA und zählt zu einem der weltweit führenden Anbieter medizinischer Bildgebungssysteme. Von Röntgen über Computer- und Magnetresonanztomographie bis hin zu Ultraschall bietet TOSHIBA Medical auf allen Anwendungsgebieten maximale Diagnosequalität bei höchstem Patientenkomfort und energieeffizientem Betrieb. Am deutschen Sitz in Neuss beschäftigt TOSHIBA Medical Systems derzeit ca. 200 Mitarbeiter. Mehr auf www.toshiba-medical.de und www.toshiba.de.

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