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Kompetenzen bündeln

Herdecker Kinderkrebsspezialisten sind international bestens vernetzt

Jährlich erkranken in Deutschland 1.800 Kinder neu an Krebs. Im Kinderonkologischen Zentrum des Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke werden die jungen Patienten integrativ behandelt. Die Kinder und Jugendlichen erhalten neben einer herkömmlichen Behandlung – meist eine Chemotherapie – noch ergänzende Therapien, die den Körper und die Psyche positiv beeinflussen. Ist Integrative Kinder- und Jugendmedizin notwendig oder nur eine Modeerscheinung? Zu diesem Thema hielt Prof. Dr. med. Alfred Längler, Kinderkrebsspezialist und Leitender Kinderarzt des Gemeinschaftskrankenhauses, auf Einladung des Kantonsspitals St. Gallen das Eröffnungsreferat bei einer internationalen Konferenz. Das Interdisziplinäre Symposium „Integrative Onkologie und Forschung“ hatte dieses Jahr den Schwerpunkt Kinderonkologie. Kinderkrebsspezialisten aus ganz Europa trafen sich am 30./31. Oktober in St. Gallen, um sich auszutauschen, neue Trends kennenzulernen und sich in Workshops weiterzubilden. Prof. Dr. Länger sprach beim Expertentreffen auch über das Thema „Sinnvolles und Bedenkliches in der Komplementärmedizin bei Kindern mit Krebserkrankungen“.

In der integrativen Medizin legen Ärzte und Pflegende großen Wert auf eine vertrauensvolle kommunikative Beziehung. Wie diese hergestellt werden kann, zeigte der Herdecker Kinderkrebsspezialist und Oberarzt Priv.-Doz. Dr. med. Tycho Zuzak in seinem Vortrag „Arzt – Patient – Angehörige und Komplementärmedizin. Die kommunikative Herausforderung“. „Bei dem Internationalen Symposium in St. Gallen präsentierten wir nicht nur eigene wissenschaftliche Ergebnisse“, erklärt Prof. Dr. med. Alfred Längler, „sondern vernetzten uns auch noch besser mit anderen internationalen Arbeitsgruppen im Feld der integrativen Medizin.“ Diese Netzwerkarbeit sei wichtig, damit die in Herdecke schon lange praktizierten therapeutischen Ansätze zum Wohle der kleinen Patienten weiterentwickelt werden können.  

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