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Größtes Bauprojekt seit Jahrzehnten: Startschuss ist gefallen

Das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke wird für eine beträchtliche Investitionssumme modernisiert und erweitert - und erste Veränderungen sind schon zu sehen.

 

Noch in diesem Jahr werden Baumaßnahmen für insgesamt rund 8 Millionen Euro durchgeführt bzw. in die Wege geleitet, um das Gemeinschaftskrankenhaus zu stärken. Sehr vorteilhaft ist die Tatsache, dass der größte der Teil der Bauarbeiten außerhalb der Gebäude stattfindet, sodass nur geringe Auswirkungen innerhalb des Bestands zu erwarten sind. Die Erweiterung der Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie auf 110 Betten ist schon in vollem Gange; sie ist eine Folge der Krankenhausplanung des Landes NRW, wonach das Gemeinschaftskrankenhaus im vergangenen Jahr den entsprechenden Auftrag erhalten hat. Dazu gehört auch der Aus- und Neubau der psychiatrischen Intensivstation. Um dieses Ziel zu erreichen, wird das alte Bewegungsbad am Gemeinschaftskrankenhaus zurückgebaut.

Ehemaliges Sparkassenhäuschen weicht moderner Energiezentrale

Seit Ende Juni rollen die Bagger und haben zuerst das ehemalige Sparkassenhäuschen gegenüber des Hauptparkplatzes zurückgebaut, zuletzt viele Jahre Heimat der Pflegeüberleitung. Dieser Abriss war nötig, weil an dieser Stelle eine neue Energiezentrale entstehen wird.

Neubau östlich des Bestands

Alle Baumaßnahmen, die die neue Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie betreffen (Umbau, Rückbau, Neubau plus Patientengarten), belaufen sich auf rund 4,1 Millionen Euro. Auch Ausbauarbeiten an der Tagesklinik in Witten sind bereits angelaufen. Die neue Energiezentrale wird von außen unscheinbar aussehen; innen jedoch wird das insgesamt rund 1,5 Millionen Euro teure Gebäude mit neuester Technik ausgestattet. Es löst das veraltete und technisch überholte Trafohäuschen unter der Bücherstube ab und wird eine hochmoderne Einrichtung, die die Versorgungssicherheit des Krankenhauses mit Energie und medizinischen Gasen für die Zukunft gewährleistet.

Und noch eine wichtige Modernisierung erfolgt zeitnah: die Einrichtung einer zentralen Brandmeldeanlage. Diese Anlage hat die Aufgabe, Rauch- und Feuerentwicklung so früh wie möglich zu erkennen und dadurch mögliche Schäden für Personen und Gebäude im besten Fall zu verhindern. Dahinter steckt eine ausgefeilte Technik, die u. a. ebenso sämtliche Räume zu überwachen in der Lage sein muss wie alle Decken und vor allem Zwischendecken unseres Hauses. Und das hat mit rund 2,2 Millionen Euro auch seinen Preis.

Haupthaus und Kinderhaus werden saniert

Auch in den kommenden Jahren wird der Wandel ein steter Begleiter des Gemeinschaftskrankenhauses bleiben. Nachdem klar war, dass der Krankenhausneubau so wie er ursprünglich geplant war (Stichwort: Doppelacht) aus Kostengründen nicht realisierbar ist, sind Alternativen geprüft worden. Das Ergebnis: Ein viergeschossiger Neubau auf der Fläche östlich des Bestands soll Raum bieten für die Intensivpflege, einen hochmodernen OP sowie für eine Komfortebene mit 50 Betten, die während der Sanierungsarbeiten im Bestandsgebäude den Stationen im Bestandsgebäude als "Ausweichstation" dienen soll. Darüber hinaus sollen Haupthaus und Kinderhaus durch umfassende Bauarbeiten vor allem im Hinblick auf die behördlich geforderten brandschutztechnischen Ertüchtigungen hin saniert werden.

Hier gilt ebenfalls: Die Bauarbeiten werden den laufenden Betrieb kaum beeinträchtigen.

Mit einem Investitionsvolumen von insgesamt rund 56 Millionen Euro soll dieses Großprojekt das Gemeinschaftskrankenhaus fit für die Zukunft machen. Die Einreichung eines Bauantrags ist nach Schaffung von Planungsrecht für 2021 geplant.

 

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