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Geburtshilfe: GKH im Gespräch mit EVK Haspe

Am Montag (4.) hat die Geschäftsführung des Evangelischen Krankenhauses (EVK) Hagen-Haspe die geplante Schließung ihrer Geburtshilfe zum 31. März 2018 bekannt gegeben. Das EVKH ist auf das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke (GKH) zugekommen, um gemeinsam eine Lösung zu finden, wie schwangere Frauen aus der betroffenen Region auch in Zukunft wohnortnah ihre Kinder zur Welt bringen können.

Suche nach Lösung für Schwangere aus der Region / Finanzierung unklar

„Wir sind in guten Gesprächen. Wir möchten auch jenen Schwangeren, die eigentlich im EVKH entbinden wollten, gerne anbieten, zu uns zu kommen“, sagt GKH-Geschäftsführer Christian Klodwig. Ebenso soll die Möglichkeit ausgelotet werden, inwieweit das GKH Mitarbeitern der betroffenen Abteilung des „Mops“ Angebote zur Übernahme unterbreiten kann. Dafür müsse aber zunächst die drängende Frage der Finanzierung geklärt werden.  

„Unser Anliegen ist es, die bekannt hohe Qualität in der Geburtshilfe weiter aufrecht zu erhalten“, so der GKH-Geschäftsführer. „Am Ende entscheiden die werdenden Mütter, welcher Klinik sie ihr Vertrauen schenken. Aufgrund des Rufes unserer Geburtshilfe gehen wir jedoch davon aus, dass sich ein Großteil Richtung Herdecke orientieren wird. Daher muss über eine räumliche und personelle Erweiterung nachgedacht werden.“ 

Das Problem: Das geburtshilfliche Budget des „Mops“ geht nicht automatisch auf neue geburtshilfliche Versorgungsangebote über.

Im Gespräch mit Bezirksregierung und Land 

„Der, der die werdenden Mütter zukünftig versorgt, bekommt ohne gesonderte Vereinbarung wenn überhaupt nur einen Bruchteil des zum Strukturaufbau erforderlichen Budgets“, so Klodwig. „Ohne Anpassungen jedoch sehen wir unsere hohen Qualitätsstandards als ‚Babyfreundliches Krankenhaus‘ gefährdet. Dies gilt es unter allen Umständen zu vermeiden.“  

Aus diesem Grund ist das Gemeinschaftskrankenhaus im Gespräch mit der Bezirksregierung und dem NRW-Gesundheitsministerium. Auch mit den Krankenkassen wird nach einer gemeinsamen Lösung gesucht werden müssen.  

„Wir wollen mit allen Mitteln verhindern, dass wir Schwangere wegen Überbelegung abweisen müssen, so wie es in anderen Teilen NRWs leider immer häufiger passiert“, so Christian Klodwig.    

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Julia Chafik, Unternehmenskommunikation

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