
Das didaktische Konzept des Dörthe-Krause-Instituts orientiert sich an den Maximen einer zeitgemäßen Erwachsenenbildung und erfährt umfangreiche Erweiterungen aus der Anthroposophie, die sich sowohl inhaltlich und methodisch, als auch strukturell wiederspiegeln.
Unsere Leitorientierung ist Neugier, Neugier auf soziale und kulturelle Entwicklungen, um uns zielvoll an ihnen zu beteiligen. Insofern stehen wir für eine von Menschen für Menschen gestaltete berufliche Zukunft.
Menschen bedürfen der Freiheit, ihre individuellen Fähigkeiten verwirklichen und die soziale Umwelt gestalten zu können. Strategien und Konzepte werden in Aushandlungsprozessen aller Beteiligten entwickelt und dann in der verbindlichen Anwendung wirksam.
Im Berufsfeld Pflege geht es maßgeblich darum, mit dem kranken, behinderten oder alten Menschen neue Bewältigungsmöglichkeiten zu erschließen. Pflege ist die Kunst, fundiertes Fachwissen und persönliche Erfahrung in den Dienst individueller Begleitung zu stellen. Sie ist erfolgreich, wo es ihr gelingt, den Bedürfnissen und Interessen, Motiven und Zielen eines pflegebedürftigen Menschen Geltung zu verschaffen.
In den Institutionen des Gesundheitswesens arbeiten Pflegende mit anderen Professionen kooperativ zusammen. Das erfordert neben der fachlichen Qualifikation jedes Einzelnen ein hohes Maß an sozialer Kompetenz und Geistesgegenwart, um situativ richtige und konsensfähige Entscheidungen treffen zu können.
Berufliches Handeln ist ein kontinuierlicher Entwicklungs- und Interaktionsprozess zwischen dem Einzelnen und seiner Institution als lernende Organisation. Wir verstehen unsere Aufgaben in Bildung und Beratung für Auszubildende und für MitarbeiterInnen in Organisationen als Unterstützungsprozess zur Förderung individueller und institutioneller Fähigkeiten und Strukturen.