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Ita-Wegman-Schule: Eine Schule für kranke Kinder am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke

Den Anschluss nicht verlieren – auch bei einem längeren Krankenhausaufenthalt


Nach mehrjähriger Vorbereitung wurde im Herbst 1989 die Ita-Wegman-Schule am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke gegründet. Die Erfahrung zeigt, dass der Schulbesuch während eines Krankenhausaufenthaltes für Schulkinder und Jugendliche ein stützendes Element darstellt, das sich auch therapeutisch verwerten ließ. So entstand das Projekt, eine "Schule für Kranke" (so der offizielle Untertitel) zu verwirklichen. 

Dabei orientiert sich die Ita-Wegman-Schule am pädagogischen Konzept der Waldorfschulen. Die Schule trägt den Namen seiner ärztlichen Mitarbeiterin Dr. med. Ita Wegman (1876-1943).

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Schule im Krankenhaus – das geht! Und die Kleinen (oben: Schüler aus den Grundschulklassen mit ihrer Lehrerin Cornelia Ruhnau) sind oft ganz dankbar für die Abwechslung. Denn sonst steht ja meist die Krankheit im Mittelpunkt. Die Ita-Wegman-Schule vermittelt da auch ein Stück Alltagsnormalität.

Aufgabe der Ita-Wegman-Schule ist es, Schüler zu unterrichten, die im Rahmen einer stationären Behandlung für eine Zeit von mindestens vier Wochen nicht in der Lage sind, ihre Heimatschule zu besuchen. Der Unterricht zielt darauf ab, jedem Schüler nach Möglichkeit den Anschluss an das Lernen auf seinem jeweiligen Niveau zu ermöglichen und das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken. Damit sollen möglichst gute Voraussetzungen für die Wiedereingliederung in die Heimatschule nach der Entlassung aus der Klinik geschaffen werden. 



Unter besonderen Umständen und in Absprache mit den Ärzten sowie der Schulaufsichtsbehörde können Schüler auch nach der Entlassung aus dem stationären Aufenthalt unsere Schule für einen befristeten Zeitraum als externe Schüler besuchen. 



Unser Ziel ist es,

  • das Kind oder den Jugendlichen zu ermutigen
  • Identifikations- und Begegnungsfähigkeit veranlagen.
  • trotz Erkrankung und längerer Abwesenheit von der Heimatklasse den "Lebensraum Schule" aufrechtzuerhalten
  • den Kontakt zur Heimatschule, zu den Lehrern und Mitschülern zu pflegen
  • soziale Sicherheit und Geborgenheit im gemeinsamen Lernen entstehen zu lassen
  • das Lernvermögen und die eigenen Ausdrucksmöglichkeiten zu fördern
  • das Kind auf die Wiedereingliederung in den "normalen" Schulalltag vorzubereiten
  • die Schulperspektive zu klären
  • ggf. einen Schulwechsel, Abschluss oder eine Versetzung anzubahnen
  • die Kommunikation zwischen Schülern und ihren Eltern hinsichtlich des Themas "Schule und Lernen" zu fördern.

Schulleitung
Eva Brand

Sekretariat
Kirsten Limburg
Telefon (02330) 62-3623
Telefax (02330) 62-4122
E-Mail an die Ita-Wegman-Schule