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Abteilung JONA - Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Individuelle Therapien bei seelischen Störungen, Bulimie, Anorexie und psychosomatischen Erkrankungen (z.B. Asthma, Allergien, Neurodermitis)


Diese Abteilung umfasst eine 16-Betten-Station, eine psychosomatisch-psychotherapeutische Ambulanz, einen psychosomatischen Konsil-Liaison-Dienst und einen psychoonkologischen Dienst. Behandelt werden Patienten über 18 Jahre mit Erkrankungen und Beschwerden aus dem gesamten Spektrum der Psychosomatik und Psychotherapie mit Ausnahme von Suchterkrankungen. Therapieindikationen sind insbesondere:

  • Psychosomatische Erkrankungen und Beschwerden im weiteren und engeren Sinne wie funktionelle und somatoforme Störungen, Konversionssyndrome, Schmerzsyndrome, Neurodermitis, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Asthma bronchiale, Hypertonie, Ulkuskrankheit, psychogen (mit-)bedingte Unverträglicheitsreaktionen (z.B. Allergien) und psychogene Essstörungen (Anorexie, Bulimie, Binge-Eating). 
  • Akute und länger bestehende reaktive seelische Störungen (z. B. Lebenskrisen, Trauerreaktionen), neurotische Erkrankungen, Angst- und Panikstörungen sowie Persönlichkeitsstörungen, die mit körperlicher Symptomatik einhergehen.
  • Somatopsychische Störungen, d. h. seelische Beeinträchtigung bei schwerer körperlicher Erkrankung, wie z.B. Krebs.
  • Einen Schwerpunkt bildet die Behandlung von Patienten mit Traumafolgestörungen, dissoziativen Störungen und traumaasoziierten Störungen als Folgen seelischer und körperlicher Gewalt
Ein Garten für die Therapie: Gartentherapeutin Silvia Jacoby (links) im Gespräch mit einer Patientin.

Unser Therapiekonzept ist multimodal angelegt und stellt die Individualität des Patienten in den Mittelpunkt. Die durchschnittliche Verweildauer beträgt sechs Wochen. Die Behandlungskosten werden von allen Kostenträgern übernommen.

Die Abklärung körperlicher Erkrankungen sollte, soweit vorab planbar, bereits vor der stationären Aufnahme abgeschlossen sein, damit die stationäre Behandlungszeit in vollem Umfang für die psychosomatisch-psychotherapeutische Behandlung genutzt werden kann. Im Einzelnen wird dies im ambulanten Vorgespräch geklärt. Bei akut auftretenden Erkrankungen oder speziellen Fragestellungen kooperieren wir mit den anderen Abteilungen unserer Klinik.

Eine ambulante Vor- oder Weiterbehandlung kann in unserer psychosomatischen Ambulanz erfolgen.

Aufnahmebedingungen

Der stationären Behandlung geht in der Regel ein ambulantes Vorgespräch voraus, in dem Indikation und Einzelheiten der Behandlung geklärt werden. Der Kontakt sollte von dem Patienten selbst erfolgen, z. B. in Form eines Briefes an den Leitenden Arzt, Herrn Dr. Thomas Haag. Dieser Brief sollte die Beschwerden und die Erwartung an die stationäre Behandlung beinhalten. Falls vorhanden, sollten auch wichtige Befunde oder Arztberichte als Kopie beigelegt sein. Wir antworten zeitnah und laden zu einem ambulanten Vorgespräch ein. Bei diesem Gespräch lernen wir uns kennen, Sie bekommen ein Bild von den Behandlungsmöglichkeiten und können Ihre Fragen stellen. Erst anschließend wird ggf. eine stationäre Aufnahme vereinbart.

Thomas Haag, Gemeinschaftskrankenhaus, Krankenhaus Herdecke

Leitender Arzt
Dr. Thomas Haag

Sekretariat
Sandra Kuhle
Telefon (02330) 62-3037
Telefax (02330) 62-3219
E-Mail an die Abteilung

Selbstwirksamkeit: Wie man lernt, sich etwas zuzutrauen
Dr. med. Thomas Haag berichtet im Südwestrundfunk über das Konzept der Selbstwirksamkeit, dass bei der Behandlung verschiedenster psychischer Krankheiten eingesetzt wird. Hier geht es zum Beitrag.

Fortlaufende Balint-Gruppe
Do 16:45-18:15 Uhr
Leitung: Dr. Thomas Haag
Anmeldung per E-Mail
oder über das Sekretariat