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Minimal-invasive Chirurgie

"Schlüsselloch-OPs" im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke

Operationen "durchs Schlüsselloch" haben den großen Vorteil, dass sie besonders schonend sind: die Schmerzen sind geringer, die Patienten kommen schneller wieder auf die Beine, der stationäre Aufenthalt verkürzt sich. Im Vergleich zur ambulanten Operation bietet eine solche Schlüsselloch-OP (Kurzzeit-Chirurgie) den Patienten ein hohes Maß an Sicherheit durch die lückenlose Überwachung während des gesamten Aufenthalts.

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Wann immer es möglich ist, operiert Privat-Dozent Dr. Florian Glaser minimal-invasiv – "durchs Schlüsselloch", wie diese Methode umgangssprachlich genannt wird.

Bei uns kommt diese Technik vor allem zum Einsatz bei 

  • Leistenbruch (Hernioplastik mit Netzimplantation)
  • Entfernung der Gallenblase (Cholezystektomie)
  • Entfernung des Blinddarms (Appendektomie)
  • Teilentfernung des Dickdarms bei gut- und bösartigen Erkrankungen (z.B. Divertikeln)
  • Verwachsungen (Adhäsiolyse)
  • Magenoperationen aufgrund von Reflux
  • Anlegen eines Magenbandes aufgrund von übermäßigem Übergewicht.

Bei größeren Enddarmpolypen (gutartige Tumore) oder kleinen oberflächlichen bösartigen Enddarmtumoren wird die chirurgische Entfernung ohne Bauchschnitt durchgeführt. In diesen Fällen wird das sogenannte "Operationsrektoskop" eingesetzt (TEM/transanale endoskopische Mikrochirurgie), wobei der Tumor durch den After mit speziellen feinen Instrumenten entfernt wird. Dank dieser minimal-invasiven Operationstechnik verkürzt sich die Dauer des stationären Aufenthalts erheblich - die Patienten haben kaum Schmerzen und können nach der Operation sofort kostaufgebaut werden.